Der Motorrad Veteranen Club Calw-Stammheim hatte am vergangenen Sonntag, 03.05. einem fantastischen Saisonstart! Tourguide Marco hat die Truppe trotz Straßensperrungen und „winterharter“ Hosen sicher ans Ziel gebracht.
Von „geschrumpften“ Hosen und dem Ursprung des Neckars
Am gestrigen Sonntag war es endlich wieder so weit: Die Mitglieder des MVC Calw-Stammheim haben ihre Maschinen aus dem Winterschlaf geholt und wir haben uns zur traditionellen Saisoneröffnungsfahrt getroffen. Pünktlich (naja, fast – dazu gleich mehr) starteten wir zu unserer traditionellen Saisoneröffnungsfahrt. Mit 14 Maschinen und 16 gut gelaunten Teilnehmern ging es auf große Fahrt.
Der Kampf gegen die Technik und die Textilien
Geplanter Start in Stammheim: 09:00 Uhr. Tatsächlicher Start: Ein wenig später. Der Grund war das klassische „Winterpausen-Syndrom“ eines Nachzüglers. Es gab es ein kleidungstechnisches Problem: Seine Motorradhose war über den Winter auf mysteriöse Weise „eingelaufen“. Dank Gürtel und Kabelbindern wurde die Passform optimiert und wir konnten mit zehnminütiger Verspätung losknattern.
Kurvenrausch und Kälteschock
Die Route führte uns über Altensteig und die Nagoldtalsperre hinüber ins Murgtal. In Baiersbronn war dann Kreativität gefragt: Eine Straßensperrung nach Freudenstadt zwang uns zur Umplanung. Marco lotste den Tross über den Ruhestein auf die Schwarzwaldhochstraße.
Wetter-Check: Während es in Stammheim noch mild war, zeigte uns der Ruhestein die kalte Schulter. Bei „erfrischenden“ Temperaturen machten wir auf über 1000m Seehöhe eine Pause, die hielten wir aber recht kurz – wer rastet, der rostet (oder friert fest)!
Über Schliffkopf, Alexanderschanze, Freudenstadt, Schenkenzell und Schramberg arbeiteten wir uns Richtung Süden vor. Trotz des Umwegs von etwa 30 km genossen wir jede Kurve in „erlebnisgerechter Geschwindigkeit“. Über die Albert-Schweitzer-Gemeinde Königsfeld erreichten wir schließlich unser Ziel: den Neckarursprung im Schwenninger Moos.
Kultur, Natur und griechische Gastfreundschaft
Im Schatten des Eishockeystadions der Schwenninger Wild Wings kehrten wir beim Griechen ein. Ein Berg Gyros sorgte dafür, dass die Kabelbinder an den Hosen auf ihre Belastbarkeit geprüft wurden.
Frisch gestärkt erkundeten wir den Neckarursprung bei einem kleinen Spaziergang. Die karge Hochmoorlandschaft und die Wasservögel unweit des städtischen Treibens von Schwenningen waren wirklich beeindruckend. Auf den Holzpfaden durch das Moos konnten wir uns wunderbar die Beine vertreten.
Pannenpech und Heimreise
Kurz vor der Abfahrt dann der einzige Wermutstropfen: Michael´s BMW R25 hatte einen Platten und er konnte die Heimfahrt nicht antreten, das Motorrad wurde kurzerhand auf den Anhänger verladen und Michael leistete dem Fahrer des Pannenwagens Gesellschaft.
Die Rückreise führte uns über den Kleinen Heuberg, Haigerloch und Nagold zurück in die Heimat. Nach insgesamt 270 Kilometern rollten wir wieder in Stammheim ein.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und diese Tour zu einem tollen Erlebnis gemacht haben. Die Saison 2026 ist hiermit offiziell und würdig eröffnet!
Euer Tourguide Marco





























